2011

Spielende Erleuchtung, Der Standard, 11. Dezember 2011
Zenita Komad: Spirituality is not Shopping., Cosima Reif, 5. Dezember 2011
„Zeitgenössische Kunst am Judenplatz: Zenita Komad“
, k2 kultur in centrope, November 2011
„Lebensweisen – Glaubenswelten“ – Beitrag von Sebastian Fleischer in der Radiosendung „Erfüllte Zeit“ auf Radio Ö1
Kreative Selbstbefragung, Wiener Zeitung, 11. November 2011
Radiobeitrag über die Ausstellung „Irrealigious“ vom 9.10.2011 in „Erfüllte Zeit“ auf Radio Ö1
Fünf Räume im Österreichischen Kulturforum, Der Standard, 20. Juni 2011
Artists present spatial interventions at the Austrian Cultural Forum, Jailee Rychen, June 3rd 2011, examiner.com

2010

Wien rockt!, Almuth Spiegler und Peter Rigaud, art – Das Kunstmagazin, August 2010
Ich werde nie schweigen (PDF), Almuth Spiegler, Die Presse, Juni 2010
Das Raubtier in der Frau, Elisa Weingartner, Der Standard, 14. Juni 2010
Objeu (PDF)
, Philipp Godin, Paris Art, June 2010
Wien Live (PDF), Extended Universe, Mai 2010
Viennafair, Kunstforum, Mai 2010
Von der Suche nach der Muse, Die Welt, Mai 2010
Schriftbilder ebneten den Weg in die Welt der Kunst, KTZ, 10.4.2010
News, News, 18.2.2010
Decoding the maze of life, Mumbai Times, 28.1.2010
Beware of losing your way, Wordpress, 15.1.2010

2009

Kunst in Zellen, Die Presse, 10.11.09
Le claire- obscure, paris-art.com, 03.10.09
Reelle Rauchwolken, Artmagazine.cc, 29.10.09
China, auf die schmerzlose Tour, Die Presse, 05.08.2009
Portrait Zenita Komad, The Austrian Cultural Forum New York Magazine, Issue No.5, May_August 2009
When Heaven kisses earth, Cige, Touch Beijing, April 2009
Kunst guide ’09, Format, Mai 2009

2008

Ariane Grabher, Gott trägt eine Jeansjacke, in: KULTUR, Dezember 2008 / Jänner 2009
Olga Kronsteiner, Mit und oder ohne Performance, in: artmagazine.cc, 06.11.08
Doris Krumpl, Am Zenit, in: Flair, 10/2008
Dr. Heinz Fischer, Rede anlässlich der Eröffnung des Museums Liaunig, 29.08.2008
Almuth Spiegler, Kleine Psychologie des Sammelns, in: Die Presse, 29.08.2008
Almuth Spiegler, Miss Universe der Kunst – oder belanglos?, in: Die Presse, 09.08.2008
Christa Benzer, Universales Prinzessinnenland, in: DerStandard, 07.08.2008
Claudia Aigner, Prada oder Brahma?, in: Wiener Zeitung, 07.08.2008
EL Mohandes, Kreativ Universum, in: Wirtschaftsblatt, 17.07.2008
Nicole Scheyrer, Der Ritter von der Kokosnuss reitet durch Wien, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.04.2008
Amina Beganovic, Wie Alice im Wunderland, Vienna Online, 21.04.2008
Christa Benzer, Inszenierte Körper, in: DerStandard, 10.04.2008
Markus Mittringer, Keilrahmen im Maßanzug, in: DerStandard, 13.03.2008

2007

Renate Hofbauer, Kunstbarometer, 2007, in: Gewinn, 10/2007
Helen Chang, Monochromatic canvas, latex + styrofoam, in: Slash Magazine, 09/2007
c:ream, Nina Schedlmayer, Zenita Komad, 05/2007

2006

Natalia Grigorieva, Zenita Komad, in: Paris Art, 12/2006
Gerhard Charles Rump, Komad-Krinzinger-Raitmayr, in: Die Welt, 04.03.2006
Almuth Spiegler, Für ein Glas Wein, in: Die Presse, 03.03.2006
Christa Benzer, Mit und ohne Liebe, in: Der Standard, 03.2006

2005

Marion Bernert, Zenita Komad, die Star Maschine, in: Wiener, 11/2005
Choreografien im Kopf, in: DerStandard, 10.09.2005
Peter Vujica, Das Schachbrett als Kunstfaktor, in: DerStandard, 03.09.2005
Markus Hennerfeind, Schachmatt für Schachoper, in: Wiener Zeitung, 03.09.2005
Ruf und Ehn, Die Regeln des Spiels, in: DerStandard, 03.09.2005
»L'échecs, c'est moi!«, in: DerStandard, 27.08.2005
Johann Werfring, Kunst trifft Schach, in: Wiener Zeitung, 27.08.2005
Otto Borik, Kunst trifft Schach, in: Schach Magazin 64, 18/2005
Foto der Woche, in: profil 08.2005
Michael Hausenblas, Alles, was wir tun, ist Design, in: DerStandard, Rondo, 25.07.2005
Schauplatz für Neues, in: Salzburger Nachrichten, 06.05.2005
Nora Theiss, Vorspiel zur großen Oper, in: DerStandard, 28.04.2005

2004

Petra Mayer, Das Fenster zum eigenen Ich, in: Fränkischer Tag, 04.09.2004

Das Raubtier in der Frau

Der Standard, Print-Ausgabe, 16.7.2010

Von der dämonischen Verführerin und ihrer Dekonstruktion: Das Forum Frohner zeigt ausgewählte Arbeiten zum Thema „Les femmes fatales“ Krems – Sie ist schön, sexy, begehrenswert und nutzt ihre Reize, um sich Männer hörig zu machen.

Das macht sie unabhängig, aber auch zum Inbegriff von Bedrohung für den Mann. So zumindest lautet die gängige Definition der Femme fatale im männlich dominierten Kanon der Geisteswissenschaften.Große, dunkle Augen blitzen den Betrachter an, die aufeinandergepressten roten Lippen strahlen Unnahbarkeit aus, das hüftlange schwarze Haar umschließt den bloßen Oberkörper einer jungen Frau, um den sich eine wuchtige Schlange legt. Mit „Die Sünde“ betitelte Franz von Stuck sein Ölgemälde, von dem eine Werkstattkopie der ersten Version (1893) von einem unbekannten Künstler im Forum Frohner zu bestaunen ist.

„Starke Farben, der geheimnisvolle Blick und oft ekelhafte Tiere prägen die Darstellung der Femme fatale”, sagt Andrea Winkelbauer, die gemeinsam mit Dieter Ronte die Ausstellung rund um den Typus der gefährlich-verführerischen Frau vorbereitet hat. Historische Werke sowie zeitgenössische Positionen werden gezeigt. Die dämonische Verführerin in den Gemälden von Stuck, Hans Makart und Max Oppenheimer markiert den Zeitpunkt, an dem sich die Gleichsetzung von Frau und Sex im kollektiven Gedächtnis verankert. Diesem historischen Teil der Ausstellung, in welchem Femmes-fatales-Typen des späten 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts dargestellt werden, wird die Auseinandersetzung mit dem Thema seit den 1960er-Jahren gegenübergestellt.

Feministische Künstlerinnen wie Valie Export, Maria Lassnig oder Gudrun Kampl befassen sich mit der Dekonstruktion der Femme fatale. Birgit Jürgenssen greift in ihren Arbeiten aus den 1970er-Jahren das
raubtierhafte Klischee auf. In einem Selbstporträt trägt sie ein Tierfell wie einen Schleier vor dem Gesicht. Nur die zum Kussmund gespitzten roten Lippen bleiben frei und erinnern vage an das verführerische Antlitz der Sünderin von Stuck. Ihr deformierter Vogel in der Form eines Stöckelschuhs lässt das Fragile der Schönheit erahnen und spielt gleichzeitig mit dem Reiz des Gefährlichen.

Heute hat sich der Feminismus weiterentwickelt, aber auch die Rückkehr zu alten Werten eingestellt. ZeitgenossInnen wie Zenita Komad oder die Gruppe Gelitin kehren, wenn auch sehr humorvoll, zur verführerischen Femme fatale zurück.

(Elisa Weingartner/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 16.7.2010)